10. Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss

In diesem Jahr findet die Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast bereits zum 10. Mal statt.
Die Geschichte des Neusser Frauenabschiebeknastes ist geprägt von Ausbeutung und Unterdrückung. Wir rufen auf, ein kritisches Bewusstsein für den sexistischen und rassistischen Normalzustand den dieser Knast exemplarisch verkörpert zu entwickeln und durch Teilnahme an der Demonstration zu zeigen.

Termin: Samstag 28.11.2009 14 Uhr am Marienkirchplatz in Neuss

Neusser von Abschiebung beroht!

Es geht um einen Neusser Bürger aus Afrika, der seit 7 Jahren hier lebt,
Mitglied im Schützenverein- und Sportverein war und sich hier insgesamt großer Beliebtheit erfreute. Er sitzt nun seit Wochen in Abschiebehaft und soll in den nächsten Tagen zurück nach Afrika abgeschoben werden, da er damals illegal eingereist war.
Trotz seines sozialen Engagements und der Tatsache, dass er mittlerweile sogar mit einer
Neusserin verlobt ist, sehen die Behörden keinen Grund, eine Ausnahme zu machen.
Der Mann wird in seiner Heimat, aufgrund seiner damailigen Flucht, vermutlich mit Haft- oder Todesstrafe rechnen müssen.

Unterstützt ihn mit einer kurzen Mail! Weitere Infos unter: www.rockngroll.de

Lang überfällge Straßenumbenennung

Am Donnerstag den 24.9.2009 wurde nach über zehnjähriger Diskussion nun endlich die Carl-Diem-Straße in Jakob-Koch-Straße umbenannt.
Damit ist ein weiterer Hitler-Befürworter aus dem Neusser Stadtbild verschwunden.
Das Bündnis Neuss Gegen Rechts freut sich über die „neue“ Straße.

Stadtrundgang: Neuss im Nationalsozialismus

Im Neusser Stadtbild erinnert uns heute nur noch wenig an die Stätten der Verfolgung und des Widerstands in der Zeit zwischen 1933 und 1945, ebenso wenig an das Leben und Wirken der Verfolgten.

Der Stadtrundgang Neuss im Nationalsozialismus bietet einen Überblick über die Geschichte der Verfolgung und Ermordung der Neusser Juden, über Leben und Wirken verschiedener VertreterInnen des Neusser Widerstandes sowie über das Schicksal der in Neusser Wirtschaftsbetrieben eingesetzten ZwangsarbeiterInnen.

Eckpunkte der Route bilden u. a. die an die Verfolgung und Ermordung der Neusser Juden erinnernde Stele an der Promenadenstraße, der Standort der ehemaligen Neusser Synagoge, der in der Rathauspassage befindliche Gedenkstein zu Ehren der Neusser WiderstandskämpferInnen, das ehemalige Kaufhaus Adolf Cohen auf dem Büchel 31, der einstige Sitz des Metallarbeiterverbandes auf der Gartenstraße sowie das ehemalige Zwangsarbeiterlager der IHC auf der Sternstraße.

Treffpunkt: 26. September 2009 um 17.00 Uhr am Brunnen vor dem Neusser Rathaus.

NPD-Doppelmahnwache in Neuss

Für Donnerstag, den 6. August 2009, ruft die neofaschistische NPD zu „Mahnwachen“ in Neuss und Grevenbroich auf.

Die Veranstaltung in Neuss soll von 12.30 bis 14.00 Uhr im Innenstadtbereich vor dem Freithof stattfinden, die Grevenbroicher Kundgebung an noch unbekanntem Ort um 14.30 Uhr beginnen. Angemeldet wurde jeweils für 25 Personen. Diese beiden „Mahnwachen“ stellen den durchsichtigen Versuch dar, sich im Vorfeld der NRW-Kommunalwahl 2009, die für den 30. August terminiert ist, ins Gespräch zu bringen.

Für Toleranz und gegen Rassismus!

Keine Nazi-Mahnwache in Neuss!

Neuss gegen Rechts lädt ein!

» Einladung als pdf

Die Veranstalter behalten es sich vor den Zutritt für einzelne Personen insbesondere Mitglieder und Anhänger rechtspopulistischer bzw. extrem rechter Parteien und Organisationen wie “Pro NRW”, NPD, Rep, der „Freien Kameradschaften“ und anderen zu verwehren oder des Saales zu verweisen (nach § 6, VersG).

1. Mai 2009

Auch dieses Jahr wird durch den Initiativkreis herzlich zur Ehrung der Neusser Widerstandskämpfer eingeladen. Der Beginn ist um 9:00 Uhr am Neusser Hauptfriedhof.
1. Mai in Neuss

Kultur braucht Freiraum !

freiraum

Info-Veranstaltung über „Pro NRW“ in Dormagen

» Einladung als pdf
Die Veranstalter behalten es sich vor den Zutritt für einzelne Personen insbesondere Mitglieder und Anhänger rechtspopulistischer bzw. extrem rechter Parteien und Organisationen wie “Pro NRW”, NPD, Rep, der „Freien Kameradschaften“ und anderen zu verwehren oder des Saales zu verweisen (nach § 6, VersG).

Schlauer statt Rechts !

Schlauer statt Rechts!

Rechte Parolen im Betrieb? Rassistische Sprüche in der Schule? Rechte Gewalt in Disko, Kino oder Kneipe? Ohne uns! Wir sagen: „Schlauer statt Rechts!“

Junge Leute machen sich schlauer statt rechts zu sein, um den Nazis den Wind aus den Segeln zu nehmen. Jede und jeder kann aktiv werden: über rechtsextreme Gefahren informieren, Zivilcourage zeigen und in unterschiedlichen Aktionen mitmischen.
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Wir setzen uns für ein demokratisches und antifaschistisches Selbstverständnis in Schule, Betrieb, Jugendverband und Alltag ein. Wir setzen rechtsextremen Tendenzen Bildung gegenüber: „Schlauer statt Rechts!“

„Schlauer statt Rechts“ ist eine gemeinsame Kampagne der Arbeiterjugendverbände DGB-Jugend NRW, SJD -Die Falken- Landesverband NRW, Naturfreundejugend NRW und Landesjugendwerk der AWO NRW.

Ihr wollt in Eurem Betrieb, in Eurer Schule etwas unternehmen und wisst nicht wie? Wir helfen Euch gerne.

Kampagne „schlauer statt rechts“